Chronik

Entstehung der Skiabteilung des SC-Neuastenberg-Langewiese

Der SC Neuastenberg-Langewiese wurde 1908 als Ortsgruppe „Astenberg-Süd“ des „Skiklubs Sauerland“ gegründet und leistete Pionierarbeit beim Aufbau des Skilaufs im Sauerland. Der Verein war in all den Jahren im Leistungssport an führender Stelle im Westdeutschen Skiverband zu finden.

In den Jahren 1960 bis 1970 wurde bereits in den zwischenzeitlich selbständigen Skivereinen Langewiese und Neuastenberg besonderer Wert auf die Nachwuchsarbeit gelegt. Inzwischen sind mehr als 20 Jugend- und Juniorenmeistertitel, welche die Nachwuchssportler aus den nur jeweils ca. 400 Einwohner zählenden Dörfern bei Deutschen Meisterschaften erringen konnten.
Einige dieser Sportler haben sich nach ihrer aktiven Zeit als Trainer einen Namen gemacht. So Hartmut Döpp, Gerd Winkler, Fritz Becker und Engelbert Sklorz.

Insbesondere die Erfolge von Gerd Winkler in den Jahren 1974 bis 1980 im Bereich Biathlon lösten im inzwischen wieder zusammengeschlossenen SC Neuastenberg-Langewiese einen „Biathlon-Boom“ aus. Auch heute stellt der SCNL einen Großteil der WSV-Schüler- und Jugendmannschaft.

Als Anerkennung für die geleistete Nachwuchsarbeit erhielt der SCNL 1988 von der Dresdner Bank „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ (größter Förderwettbewerb in DSB). Den erstmalig 1995 vom deutschen Skiverband vergebenen „Josef-Erl-Nachwuchspreis“ erhielt der Verein für die beste Mannschaftsleistung bei den Bundesskispielen der Saison 1994/95.
Die Bundesskispiele (jetzt Deutscher-Schüler-Cup), die bedeutenste Nachwuchsveranstaltung des Deutschen Skiverbandes, wurde vom SCNL in den Jahren 1982, 1983, 1985, 1988 und 1995 durchgeführt.

Im Jahre 1977 entstand in Neuastenberg der erste Biathlonschießstand innerhalb des Westdeutschen Skiverbandes. Die Anerkennung, zunächst als Landes- dann als Bundesleistungsstützpunkt, erfolgte nur wenig später. Da die Sicherheitsbestimmungen es erforderten, wurde 1987 ein neuer Biathlonschießstand gebaut und eine Rollerbahn für das Sommertraining, auf voller Länge beleuchtet, hinzugefügt. Erst durch die Erbringung von beträchtlichen Eigenleistungen durch den SCNL (etwa 15% der rund 465.000 DM Baukosten) konnte diese Anlage erstellt werden.

Eine Verlängerung der Rollerbahn (wiederum mit Eigenbeteiligung des Vereins) konnte 1994 abgeschlossen werden. Die gesamte Anlage ist inzwischen ein bedeutender Teil der Außenstelle Winterberg des Olympiastützpunktes Westfalen.

Bedingt durch diese Investitionen und den hervorragenden Arbeitseinsatz der Mitglieder ließen auch sportliche Erfolge nicht auf sich warten:
1980 gewann Gerd Winkler mit der DSV-Biathlonstaffel bei den Olympischen Spielen in Lake Placid die Bronzemedaille.
Von 1982 bis 1991 war alljährlich mindestens ein Biathlet des Vereins Mitglied im DSV-C-Kader (Nachwuchsnationalmannschaft).
Von 1983 bis 1991 hat in jedem Jahr mindestens ein Sportler des Vereins an den Juniorenweltmeisterschaften Biathlon teilgenommen. In diesen 9 Jahren errangen sie 8 Medaillen (u.a. wurde Jürgen Isenberg 1991 Junioren-Doppelweltmeister im Sprint in mit der Staffel).

Die größte organisatorische Aufgabe hatte der Verein im Jahre 1993 mit der Ausrichtung der „Internationalen Deutschen Biathlonmeisterschaften“ zu bewältigen, denn wegen unzureichender Schneeverhältnisse musste diese Veranstaltung in den Bayrischen Wald verlegt werden. Dort richtete der SCNL mit Unterstützung des SV Bayrisch-Eisenstein diese Wettkämpfe aus. Auf eigener Anlage wurden diese Meisterschaften mit Unterstützung der WSV Biathlon-Vereine im Jahre 1999 nachmals durchgeführt.

>>> Die größten Erfolge des SC NL

 

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